Die Initiative des Projektes "Inklusion im Westerwald"

Gut. Besser. Gemeinsam.

Kann man Inklusion einfach statt Integration verwenden, inkludieren statt integrieren? Viele Menschen reden heutzutage von Inklusion, aber was heißt Inklusion?

Was ist Inklusion? Bezogen auf Menschen mit Behinderung - der Begriff Inklusion geht über diesen Personenkreis weit hinaus und bezieht sich eigentlich auf alle Menschen, die sich durch irgendein Merkmal von anderen unterscheiden – sagt Aktion Mensch, Inklusion heißt - wörtlich übersetzt - Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung.

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Wenn jeder Mensch, ob mit oder ohne Behinderung, überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

  • Inklusion ist also ein Zustand, gesellschaftlich gesehen ein Ziel, der oder das sich entwickelt.
  • Inklusion ist ein Recht, dass u.a. durch die UN-Behindertenrechtskonvention heute zu den Menschenrechten zählt.
  • Inklusion ist eine Aufgabe, eine Verpflichtung für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Altenkirchen, Politik und Verwaltung von Kreis und Kommunen, der örtlichen Vereine, Betriebe, kurz: des gesamten Gemeinwesens!

Die Menschen mit Behinderung haben in der LEBENSHILFE schon lange ein Motto, das heißt: Nicht über uns ohne uns! Menschen mit Behinderung bringen sich heute mit ihren Wünschen, mit ihren Ansprüchen und Forderungen ein, verständlich, viel selbstbewusster und selbstverständlicher als noch vor wenigen Jahren.

Waren früher Eltern oder Angehörige von Menschen ihre Für-Sprecher, denn sie sprachen für ihre Angehörigen mit Behinderung, vertreten sich Menschen mit Behinderungen heute selbst. Menschen mit Behinderungen haben uns etwas zu sagen, und zwar nicht nur in eigener Angelegenheit. Hören wir uns gegenseitig zu!

Eine letzte Definition von Inklusion:

Inklusion ist ein Marathon, kein Sprint! Sagt Guildo Horn, ein Freund vieler Menschen mit Behinderung. Lassen Sie uns diesen Marathon gemeinsam erfolgreich laufen!

Kurz und knapp ein paar Infos zum Projekt

Netzwerk Inklusion im Westerwald

Auf Initiative des Vorstandes der LEBENSHILFE im Landkreis Altenkirchen trafen sich Mitte 2014 eine Reihe von Organisation und Vereinen der Wohlfahrtspflege, kirchlicher Organisationen und Sportvereinen, um neue Wege zu suchen, die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung im alltäglichen Leben zu fördern. Ideen gab es viele: im Sport, in Kunst und Musik, bei der Arbeit oder im häuslichen Bereich.

Gefördert durch die Deutsche Behindertenhilfe - Aktion Mensch e.V. entwickelten diese Organisationen mit Unterstützung des Kreises Altenkirchen ein Konzept, um die Region im nördlichen Westerwald zukünftig noch besser inklusiv zu vernetzen. Im Frühjahr 2015 war es dann soweit: das Netzwerk Inklusion nahm seine Arbeit auf: Sehen Sie selbst!

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